Galerien

In der Galerie finden Sie Beispiele meiner Fotoarbeiten. 

Frankfurtarchiv

Das Frankfurtarchiv ist meine wichtigste Serie. Ich fotografiere sie seit 2006. Immer wieder versuche ich mein Gefühl zu meinem Leben in dieser Stadt in Bilder zu fassen. Meine Liebe zu Frankfurt brauchte eine lange Anlaufzeit. Der Zugang fiel mir in den ersten Jahren nicht leicht. So sind die älteren Arbeiten eher düster und härter in den Kontrasten. Inzwischen sind die Motive leichter, spielerischer aber auch flüchtiger geworden.

Immer wieder finden Sie Motive in den S- und U-Bahnen. Betrachten Sie sie als Symbol für eine tiefere Ebene des Lebens. Die Aufnahmen auf den Rolltreppen zeigen Übergange zwischen Ebenen. Mal aufwärts, mal abwärts – wie immer im Leben.


Menschen

Dieser einmalige Augenblick, der zwischen mir als Fotografin und meinem Gegenüber in einem wunderbaren kurzen und verdichteten Moment entsteht, ist wie eine Droge. Ich muss es immer wieder tun: auf den Auslöser drücken und den gemeinsamen Moment aus der Zeit herauslösen, ihn konservieren und Betrachterinnen und Betrachter daran teilhaben lassen.

Immer suche ich dabei nach dem souveränen Ausdruck persönlicher Sinnlichkeit. Nach der besonderen eigenen Note, die immer stimmig und immer schön ist. Oft habe ich das Gefühl, ich begegne dabei dem Besten eines Menschen. Wenn ein gutes sprechendes Portrait entstanden ist, empfinde ich Dankbarkeit dafür, dass ich die Erlaubnis für einen sehr intimen Zutritt haben durfte.

Klassische Portraits in schwarz/weiß


Portraits in Farbe


Fotobearbeitungen


Maschinen

Hier entsteht unter dem Arbeitstitel “Maschinen” eine neue Serie retrofuturistischer Aufnahmen. Wichtig ist mir dabei eine hohe ästhetische und sinnliche Kraft. Die Aufnahmen verkörpern Ruhe und eine gewisse Leere jenseits von Leidenschaft, Kommunikation und Gefühl. Ein ganz neues Thema von mir: Bilder ohne Menschen. Alt hingegen ist das Thema Zeit, das in allen meinen Arbeiten eine Rolle spielt. Insbesondere auch bei den Fotobearbeitungen im Frankfurtarchiv. Das retrofuturistische Genre ermöglicht mir einen einfachen Zugang zu diesem Thema. Aus den Elementen von Zukunft und Vergangenheit entsteht mit leichter Hand eine Spannung, deren Verständnis für Betrachterinnen und Betrachter leicht zugängig ist.


Heimat


Opel Altwerk in Rüsselsheim

Ich habe Fotoserie als Dokumentation begonnen, da das Werk vor einer umfassenden Umnutzung steht und altes Industriedesign künftig unwiederbringlich verloren gehen wird. Nach vielen Fototerminen vor Ort hat die Serie aber ihre eigene Dynamik bekommen. Der allgegenwärtige Einfluss der Zeit ist im Verfall des Ortes und seiner Dinge für mich zu einer faszinierenden Anziehung geworden. Es sind Strukturen in großer Schönheit entstanden, die mich in immer kleineren Einheiten beschäftigen und den Ort als Ganzes in den Hintergrund treten lassen. Sehen Sie die Aufnahmen als Sinnbild für die Zeit, die wir eigentlich nur in ihren Auswirkungen wirklich erfassen können! Was ist die Zeit unabhängig vom Menschen?